Finanzkrise: Festgeldkonto oder Tagesgeld?
Es ist wie es ist, da hilft auch kein Gejammer. Die Zinsen für Festgeld und Tagesgeld sind so niedrig wie zuletzt 2006. Anleger sind unsicher wie sie ihr Erspartes richtig anlegen sollen. Dieser Beitrag hilft bei der Entscheidungsfindung..
Tagesgeld macht flexibel
Bei der Anlage als Tagesgeld ist eins sicher: Wenn die Zinsen fallen, kann der Anleger schnell reagieren und sein Geld einfach umschichten. Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist in der Regel schnell erledigt. Allerdings liegt auch hier der größte Nachteil. Die Zinsen können von den Banken täglich angepasst werden. Eine Vorabinformation über eine geplante Zinssenkung wird meist nicht herausgegeben.
Top 3 Tagesgeld:
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Die Angebote im Bereich Festgeld sind drezeit auch alles andere als attraktiv. Viele Banken bieten auf den ersten Blick mehr Zinsen als auf einem Tagesgeldkonto. Diesen Zinsvorteil bezahlen die Kunden aber mit oftmals wahnwitzigen Laufzeiten von bis zu 10 Jahren. Über 5% Zinsen bietet die Credit Europe Bank derzeit für eine solche Anlage.
Wer diesen Zinsangeboten nicht widerstehen kann, sollte sich aber auch vor Augen führen, dass das angelegte Geld für diesen Zeitraum nicht mehr zur Verfügung steht. Vorzeitige Kündigungen sind zwar in den meisten Fällen möglich, das bezahlt der Kunde aber auch mit entsprechenden Zinseinbußen. Am Ende bleibt dann nicht mehr viel übrig vom Zinsertrag.
Geldmarktfonds an der Börse?
Eine weitere Option ist die INvestition in einen Geldmarktfonds an der Börse. Hier handelt es sich um einen Fond, der natürlich den Schwankungen des Geldmarktes unterliegt. Oftmals sind aber gerade gut laufende Geldmarktfonds eine interessante Alternative in Zeiten der Finanzkrise. Die Fond-Manager investieren überwiegend in Staatsanleihen und festverzinsliche Rentenpapiere. Die Verzinsung über ein Jahr gesehen liegt hier bei etwa 4%.

